Basilique Notre-Dame-du-Port – Meisterwerk aus Lava und goldenem Stein

Clermont-Ferrand liegt in einer Landschaft, deren Geschichte untrennbar mit dem Vulkanismus verbunden ist. Auf jedem Schritt und Tritt begegnet man dem dunklen Vulkangestein der Auvergne. Die Kathedrale Notre-Dame-de-l’Assomption, zahlreiche Häuser der Altstadt und viele öffentliche Gebäude bestehen aus dem schwarzen Stein von Volvic. Umso auffälliger erscheint die Basilika Notre-Dame-du-Port mit ihren hellen Mauern aus Arkose, einem Sandstein, der bei Montpeyroux südlich von Clermont-Ferrand gewonnen wurde, die sich deutlich vom übrigen Stadtbild abheben.

Erst gegen Ende des 12. Jahrhunderts begann in der Basse-Auvergne die verstärkte Nutzung des dunklen Volvic-Steins. Die mittelalterliche Stadt trug deshalb ursprünglich den Namen „Clairemont“, eine Bezeichnung, die auf die helle Architektur aus Arkose verweist.
An Notre-Dame-du-Port treffen beide geologischen Welten aufeinander. Die helle Arkose bestimmt die Architektur, während dunkler Lavastein in den Mosaiken des Chorumgangs und der Apsis eingesetzt wurde. Gerade dieser Kontrast gehört zu den charakteristischsten Merkmalen der Basilika. Die romanische Kirche gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Auvergne.

Ihre Geschichte reicht bis in das frühe Mittelalter zurück, der heutige Bau entstand im 12. Jahrhundert. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche durch Erdbeben beschädigt, mehrfach umgebaut und während der Französischen Revolution beinahe abgerissen. Sie überstand diese Veränderungen und wurde zwischen dem 19. und 21. Jahrhundert in mehreren Phasen restauriert.

Neben ihrer Architektur ist Notre-Dame-du-Port vor allem als Marienheiligtum bekannt. Seit dem Mittelalter wird hier die Jungfrau Maria verehrt, seit dem 15. Jahrhundert insbesondere in Form der Schwarzen Madonna.

Bereits 1840 wurde sie in die erste französische Liste der historischen Denkmäler aufgenommen. 1881 erhob Papst Leo XIII. (1810-1903) die Kirche zur Basilica minor. Die Basilika ist außerdem eine Station an den französischen Jakobswegen. 1998 wurde sie deshalb als Teil der „Chemins de Saint-Jacques-de-Compostelle en France“ in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

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Die Basilika im historischen Zentrum von Clermont-Ferrand

Notre-Dame-du-Port befindet sich zwischen der Place Delille und der Kathedrale Notre-Dame-de-l’Assomption im historischen Zentrum von Clermont-Ferrand. Die heutige Bezeichnung der Kirche geht auf das Viertel zurück, in dem sie errichtet wurde.
„Port“ entspricht dem okzitanischen „Lo Pòrt“ und geht auf das lateinische „portus“ zurück.

Die Porte Royale, eines der mittelalterlichen Stadttore, lag in unmittelbarer Nähe. Durch dieses Tor gelangten Waren und Reisende in die Stadt. Unterhalb der Befestigungsanlagen entwickelte sich ein Handelsviertel mit Lagerhäusern und Verkaufsplätzen. Der Name „Portus“ ist in den schriftlichen Quellen allerdings erst ab 1065 nachweisbar.

Die Kirche trug ursprünglich den Namen Sainte-Marie Principale. Damit wurde sie von der Kathedrale, der damaligen Mutterkirche Sainte-Marie, sowie von der Abtei Saint-Alyre unterschieden.
Erst später setzte sich der Name Notre-Dame-du-Port durch und die Lage an einem wichtigen Zugang zur mittelalterlichen Stadt trug später auch zur Bedeutung der Kirche als Wallfahrtsort bei.


Gründung zwischen Geschichte und Legende

Die Geschichte des Standorts reicht weiter zurück als die heutige romanische Kirche. Nach der Überlieferung gründete der heilige Avitus (ca. 525-595), Bischof von Clermont, um 580 eine erste Kirche. Sie soll an der Stelle einer gallorömischen Quelle errichtet worden sein, die zuvor als heidnischer Kultort diente.

Im 9. Jahrhundert soll die Kirche während der Einfälle der Normannen zerstört worden sein. Der Bischof Sigon, der zwischen 861 und 873 Bischof von Clermont war, habe anschließend den Wiederaufbau veranlasst.

Diese frühe Gründungsgeschichte ist allerdings nicht in allen Einzelheiten historisch nachweisbar. Sie wurde vermutlich im Mittelalter von den Chorherren ausgeschmückt, die damit das hohe Alter und die Bedeutung ihrer Kirche hervorheben wollten. Sicher ist dagegen, dass bereits vor dem Bau der heutigen Basilika eine christliche Kirche an dieser Stelle existierte. Eine Gemeinschaft von Chorherren ist spätestens seit dem 10. Jahrhundert nachweisbar.
Eine wichtige Rolle spielte Etienne II., der zwischen 942 und 984 Bischof von Clermont war. Er organisierte das Kapitel und stattete es mit Land und finanziellen Mitteln aus. Im Jahr 959 wird das Kapitel erstmals ausdrücklich erwähnt. Es bestand später aus vierzehn Chorherren unter der Leitung eines Dekans und eines Kantors.

Das Kapitel von Notre-Dame-du-Port entwickelte sich schließlich zum zweitwichtigsten Chorherrenstift der Stadt nach dem Domkapitel.

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Der Bau der romanischen Basilika

Die heutige Kirche wurde in mehreren Bauphasen errichtet. Die Arbeiten begannen etwa zwischen 1120 und 1130 und dauerten bis zum Ende des 12. Jahrhunderts. Einzelne Arbeiten an der Innenausstattung wurden vermutlich noch zu Beginn des 13. Jahrhunderts ausgeführt.

Notre-Dame-du-Port entstand damit in der Zeit, in der sich in der Auvergne eine eigenständige Form der Romanik entwickelte. Gemeinsam mit den Kirchen von Saint-Nectaire, Saint-Saturnin, Orcival und Issoire gehört die Basilika zu den bedeutendsten romanischen Sakralbauten der Region.

Die Kirche besitzt einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes. Das Langhaus besteht aus sechs Jochen, wird durch kräftige Pfeiler und Rundbogenarkaden gegliedert und von zwei Seitenschiffen über die gesamte Länge begleitet. Über den Arkaden befinden sich weitere Geschosse. Daran schließen sich das Querhaus und der Chor im Osten an. Der Chorumgang ermöglicht die Verbindung zwischen den verschiedenen Kapellen. Anders als bei späteren gotischen Kirchen wird der Innenraum nicht durch große Fensterflächen und eine starke vertikale Ausrichtung bestimmt. Die Wirkung entsteht vor allem durch die Proportionen, die Gewölbe, die Pfeiler und die zahlreichen Skulpturen.

Als Baumaterial wurde überwiegend die helle Arkose von Montpeyroux verwendet. Der Stein erklärt die für Clermont-Ferrand ungewöhnlich helle Farbe der Basilika. Dunkles vulkanisches Gestein wurde dagegen an verschiedenen Stellen für dekorative Elemente eingesetzt.

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Bewegte Geschichte zwischen Erdbeben und Revolution

Die Basilika blieb im Laufe ihrer Geschichte nicht von Schäden verschont.
1478 und besonders 1490 wurde die Region von schweren Erdbeben getroffen. Notre-Dame-du-Port wurde dabei erheblich beschädigt. Unter anderem stürzte die Spitze des Turms über der Vierung ein.
Sie wurde später nicht in ihrer ursprünglichen Form wieder aufgebaut und an ihre Stelle trat ein kleiner Glockenturm mit einer zwiebelförmigen Haube, was ihre Silhouette veränderte.

Auch in den folgenden Jahrhunderten waren immer wieder bauliche Veränderungen notwendig. Die Kirche wurde an die Bedürfnisse der wachsenden Zahl von Gläubigen angepasst und mehrfach umgebaut.

Im 17. Jahrhundert gewann die Wallfahrt zur Schwarzen Madonna zunehmend an Bedeutung. Damit stieg auch die Zahl der Besucher, die sich in der Kirche und insbesondere in der Krypta aufhielten. 1654 wurden die Krypten deshalb umgebaut. Die Wege und Treppen wurden neu organisiert, um den Besucherstrom besser zu bewältigen. Neue Fensteröffnungen sorgten außerdem für mehr Licht im Kirchenraum.

Im 18. Jahrhundert wurden weitere Veränderungen vorgenommen. Die Treppen und Zugänge zur Krypta wurden erneut angepasst. Der Boden der Kirche wurde unter anderem 1730 und 1753 erneuert und 1740 erhielt die Kirche eine Orgel, die am Eingang des Langhauses aufgestellt wurde.

Besonders einschneidend war die Zeit der Französischen Revolution.

Ende 1789 wurden die Besitzungen des Klerus von der Nationalversammlung beschlagnahmt und verstaatlicht. In den folgenden Jahren verlor Notre-Dame-du-Port einen großen Teil ihrer Ausstattung. Möbel, Reliquiare und Schreine wurden entfernt. Die Glocken wurden eingeschmolzen, die baufälligen Glockentürme abgetragen und auch die Turmspitze über der Vierung beseitigt.
Die Kirche verlor damit einen wesentlichen Teil ihrer ursprünglichen Ausstattung und ihres äußeren Erscheinungsbildes.

Noch schwerwiegender war jedoch ein Beschluss aus dem Jahr 1800. Die Kirche sollte vollständig abgerissen werden. An ihrer Stelle war ein Markt für Tuch, Hanf und Garn geplant.
Der Abriss konnte durch eine Petition an die Verwaltungsbehörden des Départements Puy-de-Dôme verhindert werden. Die Kirche blieb erhalten und konnte nach den Bestimmungen des Konkordats von 1801 im Jahr 1802 wieder für den katholischen Gottesdienst genutzt werden.

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Wie die Basilika ihr heutiges Aussehen erhielt

Der schlechte Zustand des Gebäudes machte anschließend umfangreiche Restaurierungen notwendig. Die Arbeiten erfolgten in mehreren Phasen und veränderten das Erscheinungsbild der Basilika teilweise erheblich.

Die erste große Restaurierung erfolgte zwischen 1823 und 1827 unter der Leitung des Ingenieurs Agnan Ratoin. Dabei entstand an der Westseite ein neuer Glockenturm aus Volvic-Stein.
Dieser Turm unterscheidet sich deutlich vom mittelalterlichen Bau. Seine dunkle Farbe und seine neoromanische Gestaltung machen ihn heute leicht erkennbar.

Eine zweite Restaurierung begann 1843 unter dem Diözesanarchitekten Aymon Mallay (1805-1883). Der Turm über der Vierung wurde wieder aufgebaut, der Zugang von der Kirche zur Krypta wiederhergestellt und die Kapellen restauriert. Die ursprünglichen romanischen Dachziegel wurden durch Platten aus Volvic-Stein ersetzt. 1863 wurde die Umfassungsmauer der Basilika entfernt. An ihre Stelle traten die heute noch vorhandenen schmiedeeisernen Gitter.

Eine weitere umfangreiche Restaurierung erfolgte zwischen 1900 und 1917 unter Gabriel Ruprich-Robert (1859-1953), dem damaligen Chefarchitekten der historischen Denkmäler mehrerer französischer Départements. Im Inneren ließ er die Wandflächen von den vorhandenen Anstrichen befreien, sodass der Naturstein sichtbar wurde. Außerdem wurden die traditionellen Kalkfugen durch Zementfugen ersetzt, die damals als dauerhafter galten.

Die jüngste große Restaurierung begann Anfang der 2000er-Jahre.Von November 2003 bis November 2006 wurden zunächst die Außenbereiche restauriert. Dabei wurden die Steine gereinigt und beschädigte Bereiche erneuert. Die Zementfugen aus früheren Restaurierungen wurden entfernt und wieder durch Kalkfugen ersetzt. Die im 19. Jahrhundert verwendeten Lavasteinplatten auf dem Dach wurden entfernt und durch traditionelle „Canal“-Ziegel ersetzt. Diese entsprachen stärker der ursprünglichen Gestaltung und lösten zugleich Probleme mit der Abdichtung.

Von Oktober 2006 bis November 2008 folgte die Restaurierung des Innenraums. Dabei wurden unter anderem die Wandflächen und Steine gereinigt, die historischen Farbtöne wiederhergestellt. Der helle, gelbliche „Jonquille“-Anstrich brachte die ursprüngliche warme Wirkung der Innenräume zurück. Gleichzeitig wurden die Glasfenster gereinigt und zahlreiche Kunstwerke restauriert. Auch die Kapellen und Nebenapsiden aus dem 19. Jahrhundert sowie die Ausstattung der Kirche wurden restauriert.


Architektur und Bildhauerkunst

Die Architektur von Notre-Dame-du-Port entspricht in vielen Punkten dem typischen Aufbau der großen romanischen Kirchen der Auvergne, mit klaren Formen und ausgewogenen Proportionen. Rundbogenarkaden, kräftige Pfeiler und Gewölbe bestimmen den Innenraum.

Besonders auffällig ist der Chorscheitel. Die Apsis, die Kapellen und die darüber liegenden Bauteile sind in mehreren Ebenen übereinander angeordnet. Dadurch entsteht die charakteristische pyramidenförmige Silhouette.
An der Außenseite finden sich außerdem geometrische Ornamente aus dunklem Lavastein. Sie stehen in deutlichem Kontrast zur hellen Arkose. Die Gestaltung des Chorscheitels zeigt darüber hinaus Einflüsse, die mit der arabischen Baukunst in Verbindung gebracht werden.

Mehr als 250 Kapitelle befinden sich in Notre-Dame-du-Port, die zu den wichtigsten Teilen der romanischen Ausstattung gehören.
Die Bildhauer stellten biblische Szenen, Pflanzen, Tiere, Fabelwesen und allegorische Figuren dar. Viele Darstellungen beziehen sich auf biblische Themen. Andere wiederum beziehen sich auf die „Psychomachia“ des christlichen Dichters Prudentius.
Das um die Wende vom 4. zum 5. Jahrhundert entstandene Werk beschreibt den Kampf zwischen verschiedenen Tugenden und Lastern. Die Darstellungen in Notre-Dame-du-Port zeigen beispielsweise den Gegensatz zwischen Nächstenliebe und Habgier oder zwischen Geduld und Zorn. Die abstrakten Begriffe werden dabei als menschliche Figuren dargestellt.

Mehrere Kapitelle des Chores werden mit dem sogenannten Meister von Notre-Dame-du-Port beziehungsweise seiner Werkstatt in Verbindung gebracht. Die Bildhauer mussten ihre Figuren jeweils an die Form des Kapitells anpassen. Dadurch entstehen teilweise ungewöhnliche Kompositionen, bei denen sich die Figuren um die Ecken und Seitenflächen des Steins bewegen.

Besonders interessant ist ein Kapitell, auf dem ein Mann dargestellt wird, der einem Engel eine Gabe überreicht. Eine Inschrift nennt den Namen „Stefanus“. Die Szene wird als Darstellung eines Stifters verstanden. Der Mann scheint der Kirche beziehungsweise der Gottesmutter symbolisch einen Teil des Bauwerks zu schenken. Die Darstellung vermittelt damit eine Vorstellung, die für mittelalterliche Kirchen von zentraler Bedeutung war. Wer einen Kirchenbau finanziell unterstützte, erwarb sich nicht nur gesellschaftliches Ansehen, sondern hoffte auch auf geistliches Verdienst und das eigene Seelenheil.

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Die Marienverehrung

Neben der romanischen Architektur ist die Verehrung der Jungfrau Maria ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte von Notre-Dame-du-Port.
Bereits im Mittelalter befand sich hier ein bedeutendes Marienbild. Neuere Forschungen bringen eine frühe Marienstatue mit dem Bischof Etienne II. und der Kirche Sainte-Marie Principale in Verbindung. Es könnte sich dabei um eine der frühesten Darstellungen der sogenannten „Vierge en majesté“ im Westen gehandelt haben.
Die Überlieferung schrieb das Marienbild dagegen dem heiligen Avitus zu. Belege für eine Statue aus dem 6. Jahrhundert gibt es allerdings nicht.
Die Verehrung der Schwarzen Madonna ist spätestens im 15. Jahrhundert belegt. Im Jahr 1468 erklärte sich König Ludwig XI. (1423-1483) als Verehrer der Schwarzen Madonna von Notre-Dame-du-Port.

Die Wallfahrt zur Schwarzen Madonna gewann im 17. Jahrhundert deutlich an Bedeutung.
Eine wichtige Rolle spielte eine Prozession im Jahr 1614, die aus Sorge vor einer drohenden Hungersnot stattfand und anschließend zu einer regelmäßigen religiösen Veranstaltung wurde. Bereits 1615 begann die Institutionalisierung der Prozession. 1618 gewährte der Papst den Besuchern der Kirche am Fest der Geburt Marias einen Ablass.

Die Zahl der Gläubigen nahm in den folgenden Jahrzehnten weiter zu, was 1654 zum Umbau der Krypta führte. Die Wegführung wurde verändert und die Zugänge angepasst.

Die heute in der unterirdischen Kapelle aufbewahrte Statue stammt aus dem Jahr 1734 und ist eine Kopie eines älteren Marienbildes. Die ursprüngliche Statue ging während der Französischen Revolution verloren. Sie wurde vom Bildhauer Pacquin geschaffen und besteht aus bemaltem Walnussholz. Die Figur ist lediglich 31 Zentimeter hoch und orientiert sich an byzantinischen Darstellungen der „Vierge de Tendresse“, also der Maria mit dem Jesuskind.


Während der Restaurierungsarbeiten wurde die Schwarze Madonna in der Kathedrale von Clermont-Ferrand aufbewahrt. Am 7. Dezember 2008 kehrte die Statue in die unterirdische Kapelle von Notre-Dame-du-Port zurück.

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Skulpturen und weitere Kunstwerke

Über die Jahrhunderte wurde die Basilika durch Stiftungen und Schenkungen immer wieder mit Kunstwerken ausgestattet. Das Ergebnis ist eine bemerkenswerte Sammlung, in der romanische Architektur und Kunstwerke aus späteren Jahrhunderten nebeneinander bestehen.
Zu den bedeutendsten Gemälden gehört eine „Verkündigung“ von Philippe de Champaigne (1602–1674), einem der wichtigsten französischen Maler des 17. Jahrhunderts.

Besonders fein gearbeitet ist eine „Vierge allaitant“, eine stillende Madonna aus der Zeit um 1400. Die etwa 76 Zentimeter hohe Figur zeigt Maria auf einem Thron, während sie das Jesuskind stillt. Die aus Pariser Kalkstein gefertigte Skulptur besitzt noch Reste ihrer ursprünglichen farbigen Fassung und wurde 1914 als historisches Denkmal geschützt.

Die Glasfenster der Basilika stammen überwiegend aus dem 19. Jahrhundert und gehören damit nicht zur ursprünglichen romanischen Ausstattung. Die Glasfenster im Chor gehören zu den ältesten erhaltenen Glasfenstern des Bauwerks. Sie wurden 1834 von der Manufacture de Sèvres ausgeführt.

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Notre-Dame-du-Port und der Jakobsweg

Die Bedeutung von Notre-Dame-du-Port reicht über Clermont-Ferrand und die Auvergne hinaus. 1998 wurde die Basilika als Bestandteil der französischen Jakobswege nach Santiago de Compostela in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Damit gehört sie zu einem europaweiten Netzwerk von Kirchen, Hospizen, Brücken und Pilgerstätten, die über Jahrhunderte hinweg die Wege nach Santiago prägten.

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Nützliche Informationen

Adresse:
4 rue Notre-Dame-du-Port, 63000 Clermont-Ferrand

Tarife:
Gratis

Internetseite:
https://basiliquenotredameduport.fr/


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