Es gibt Regionen in Frankreich, die man vor allem wegen einer berühmten Sehenswürdigkeit besucht. Und es gibt Regionen, bei denen der eigentliche Reiz darin liegt, immer wieder Neues zu entdecken. Bourgogne Franche-Comté gehört für mich zu den Landschaften, bei denen sich ein genauerer Blick besonders lohnt.
Auf den ersten Blick scheint die Region von Weinbergen, alten Dörfern und historischen Bauwerken geprägt zu sein. Doch je länger man unterwegs ist, desto mehr Facetten kommen zum Vorschein. Prächtige Schlösser und mittelalterliche Orte wechseln sich mit stillen Wäldern, Flüssen und Seen ab. Alte Handelswege führen durch Landschaften, die bis heute von ihrer Geschichte erzählen, während kleine Straßen immer wieder zu Orten führen, die man so vielleicht gar nicht auf dem Reiseplan hatte.
Mich faszinieren besonders die vielen Spuren der Vergangenheit. Hinter einer Stadtmauer, einer alten Kirche oder einem Schloss verbirgt sich oft eine Geschichte, die den Ort plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Dazu kommt eine Landschaft, die zum langsamen Reisen einlädt. Man kann sich Zeit nehmen, durch ein Dorf zu schlendern, einen kleinen Umweg fahren oder einfach irgendwo anhalten, weil der Blick über die Landschaft gerade besonders schön ist.
Und natürlich spielt auch der Genuss eine wichtige Rolle. Wein und regionale Spezialitäten gehören ebenso zu Bourgogne Franche-Comté wie mittelalterliche Dörfer, mächtige Burgen und jahrhundertealte Klöster.
Doch wer Burgund nur mit Wein und guter Küche verbindet, würde der Region nicht gerecht werden.
Die Geschichte der Bourgogne reicht weit zurück und hat überall sichtbare Spuren hinterlassen. Unter der Herrschaft der Herzöge von Burgund entwickelte sich die Region zu einem bedeutenden politischen und kulturellen Zentrum Europas. Prächtige Bauwerke, Kirchen und Klöster zeugen noch heute von dieser bewegten Vergangenheit.
Dijon erinnert mit seinen historischen Straßen und prächtigen Bürgerhäusern an die Zeit der burgundischen Herzöge. Beaune ist vor allem für seine Hospices bekannt und Vézelay beeindruckt mit seiner romanischen Basilika, die seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auch zahlreiche weitere Orte und Bauwerke der Region erzählen von der kulturellen Bedeutung Burgunds.
Besonders gerne entdecke ich die kleineren Orte. Châteauneuf-en-Auxois liegt hoch über der Landschaft und gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Flavigny-sur-Ozerain bezaubert mit seinen mittelalterlichen Gassen und alten Häusern.
Auch die großen Schlösser erzählen ihre eigenen Geschichten. Die Route des Ducs de Bourgogne verbindet zahlreiche Orte, die an die Zeit der mächtigen Herzöge erinnern. Besonders spannend finde ich dabei, dass sich hinter den prachtvollen Fassaden nicht nur architektonische Schönheiten verbergen, sondern auch Geschichten über Macht, Politik, Intrigen und das Leben vergangener Jahrhunderte.
Wer noch tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, findet mit Alésia einen Ort, an dem sich die französische Geschichte mit der Geschichte der Antike verbindet. Hier fand die berühmte Entscheidungsschlacht zwischen Vercingetorix und Julius Caesar statt.
Ein ganz anderes Kapitel der Vergangenheit wird in Guédelon sichtbar. Auf dieser mittelalterlichen Baustelle entsteht eine Burg nach den Methoden des 13. Jahrhunderts. Handwerker arbeiten dort mit historischen Techniken und Materialien und machen damit eine längst vergangene Welt auf ungewöhnliche Weise erlebbar.
Im Naturpark Morvan wird Burgund waldreicher und stiller. Seen, Flüsse und ausgedehnte Wälder laden dazu ein, die Region einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Auch der Canal de Bourgogne führt durch eine Landschaft, die zum langsamen Reisen einlädt. Besonders mit dem Fahrrad lässt sich diese Seite Burgunds wunderbar entdecken.
Die Franche-Comté wirkt vielerorts ursprünglicher und stärker von ihrer Natur geprägt. Wälder, Flüsse und Seen bestimmen das Bild und mit dem Jura beginnt eine Landschaft, die sich deutlich von den Weinbergen Burgunds unterscheidet.
Gleichzeitig besitzt die ehemalige Freigrafschaft eine bewegte Geschichte. Ihre Lage zwischen Frankreich, der Schweiz und dem ehemaligen Heiligen Römischen Reich machte sie über Jahrhunderte zu einer Region, in der unterschiedliche politische und kulturelle Einflüsse aufeinandertrafen.
Besançon ist dafür ein besonders eindrucksvolles Beispiel. Die Stadt liegt in einer großen Schleife des Doubs und wird von der mächtigen Zitadelle überragt. Die von Vauban geplante Festungsanlage gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe und eröffnet einen beeindruckenden Blick über die Stadt und ihre Umgebung.
Auch Montbéliard erzählt von den besonderen Verbindungen der Region. Das Schloss der Herzöge von Württemberg erinnert an die jahrhundertelange Herrschaft des Hauses Württemberg und damit an eine Vergangenheit, die weit über die französische Geschichte hinausreicht.
Doch die Franche-Comté entdeckt man nicht nur in ihren Städten und historischen Bauwerken.
Im Jura beginnt eine Welt aus tiefen Wäldern, weiten Hochflächen, Felsen, Seen und Wasserfällen. Besonders eindrucksvoll ist der Parc naturel régional du Haut-Jura. Ein großer Teil des Parks ist von Wäldern bedeckt und zahlreiche Wanderwege führen durch eine Landschaft, die zu jeder Jahreszeit ihren eigenen Charakter besitzt.
Im Sommer leuchten die Wiesen und Wälder in kräftigen Farben. Im Herbst verwandeln sich die Wälder in ein Meer aus Rot und Gold. Im Winter bedeckt Schnee die Hochflächen und macht die Region zu einem beliebten Ziel für Langlauf und andere Wintersportarten.
Die Franche-Comté besitzt außerdem eine ausgeprägte kulinarische Tradition. Der Comté gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der Region und ist eng mit der Landschaft des Jura verbunden. Entlang der Routes du Comté kann man entdecken, wie dieser Käse hergestellt wird und welche Bedeutung er für die Menschen und die Landwirtschaft der Region besitzt.
Daneben gibt es weitere regionale Spezialitäten, die zeigen, wie stark die Küche mit den Landschaften und Traditionen der Franche-Comté verbunden ist.
Auf den ersten Blick scheint die Region von Weinbergen, alten Dörfern und historischen Bauwerken geprägt zu sein. Doch je länger man unterwegs ist, desto mehr Facetten kommen zum Vorschein. Prächtige Schlösser und mittelalterliche Orte wechseln sich mit stillen Wäldern, Flüssen und Seen ab. Alte Handelswege führen durch Landschaften, die bis heute von ihrer Geschichte erzählen, während kleine Straßen immer wieder zu Orten führen, die man so vielleicht gar nicht auf dem Reiseplan hatte.
Mich faszinieren besonders die vielen Spuren der Vergangenheit. Hinter einer Stadtmauer, einer alten Kirche oder einem Schloss verbirgt sich oft eine Geschichte, die den Ort plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Dazu kommt eine Landschaft, die zum langsamen Reisen einlädt. Man kann sich Zeit nehmen, durch ein Dorf zu schlendern, einen kleinen Umweg fahren oder einfach irgendwo anhalten, weil der Blick über die Landschaft gerade besonders schön ist.
Und natürlich spielt auch der Genuss eine wichtige Rolle. Wein und regionale Spezialitäten gehören ebenso zu Bourgogne Franche-Comté wie mittelalterliche Dörfer, mächtige Burgen und jahrhundertealte Klöster.
Bourgogne
Burgund ist eine Region, deren Name untrennbar mit Wein verbunden ist. Die berühmten Weinlagen zwischen Dijon und Santenay gehören zu den bekanntesten Weinlandschaften Frankreichs. Die Route des Grands Crus führt durch eine Landschaft, in der sich Weinberge, Winzerdörfer und historische Orte auf besondere Weise miteinander verbinden.Doch wer Burgund nur mit Wein und guter Küche verbindet, würde der Region nicht gerecht werden.
Die Geschichte der Bourgogne reicht weit zurück und hat überall sichtbare Spuren hinterlassen. Unter der Herrschaft der Herzöge von Burgund entwickelte sich die Region zu einem bedeutenden politischen und kulturellen Zentrum Europas. Prächtige Bauwerke, Kirchen und Klöster zeugen noch heute von dieser bewegten Vergangenheit.
Dijon erinnert mit seinen historischen Straßen und prächtigen Bürgerhäusern an die Zeit der burgundischen Herzöge. Beaune ist vor allem für seine Hospices bekannt und Vézelay beeindruckt mit seiner romanischen Basilika, die seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auch zahlreiche weitere Orte und Bauwerke der Region erzählen von der kulturellen Bedeutung Burgunds.
Besonders gerne entdecke ich die kleineren Orte. Châteauneuf-en-Auxois liegt hoch über der Landschaft und gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Flavigny-sur-Ozerain bezaubert mit seinen mittelalterlichen Gassen und alten Häusern.
Auch die großen Schlösser erzählen ihre eigenen Geschichten. Die Route des Ducs de Bourgogne verbindet zahlreiche Orte, die an die Zeit der mächtigen Herzöge erinnern. Besonders spannend finde ich dabei, dass sich hinter den prachtvollen Fassaden nicht nur architektonische Schönheiten verbergen, sondern auch Geschichten über Macht, Politik, Intrigen und das Leben vergangener Jahrhunderte.
Wer noch tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, findet mit Alésia einen Ort, an dem sich die französische Geschichte mit der Geschichte der Antike verbindet. Hier fand die berühmte Entscheidungsschlacht zwischen Vercingetorix und Julius Caesar statt.
Ein ganz anderes Kapitel der Vergangenheit wird in Guédelon sichtbar. Auf dieser mittelalterlichen Baustelle entsteht eine Burg nach den Methoden des 13. Jahrhunderts. Handwerker arbeiten dort mit historischen Techniken und Materialien und machen damit eine längst vergangene Welt auf ungewöhnliche Weise erlebbar.
Im Naturpark Morvan wird Burgund waldreicher und stiller. Seen, Flüsse und ausgedehnte Wälder laden dazu ein, die Region einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Auch der Canal de Bourgogne führt durch eine Landschaft, die zum langsamen Reisen einlädt. Besonders mit dem Fahrrad lässt sich diese Seite Burgunds wunderbar entdecken.
Franche-Comté
Östlich von Burgund verändert sich der Charakter der Landschaft.Die Franche-Comté wirkt vielerorts ursprünglicher und stärker von ihrer Natur geprägt. Wälder, Flüsse und Seen bestimmen das Bild und mit dem Jura beginnt eine Landschaft, die sich deutlich von den Weinbergen Burgunds unterscheidet.
Gleichzeitig besitzt die ehemalige Freigrafschaft eine bewegte Geschichte. Ihre Lage zwischen Frankreich, der Schweiz und dem ehemaligen Heiligen Römischen Reich machte sie über Jahrhunderte zu einer Region, in der unterschiedliche politische und kulturelle Einflüsse aufeinandertrafen.
Besançon ist dafür ein besonders eindrucksvolles Beispiel. Die Stadt liegt in einer großen Schleife des Doubs und wird von der mächtigen Zitadelle überragt. Die von Vauban geplante Festungsanlage gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe und eröffnet einen beeindruckenden Blick über die Stadt und ihre Umgebung.
Auch Montbéliard erzählt von den besonderen Verbindungen der Region. Das Schloss der Herzöge von Württemberg erinnert an die jahrhundertelange Herrschaft des Hauses Württemberg und damit an eine Vergangenheit, die weit über die französische Geschichte hinausreicht.
Doch die Franche-Comté entdeckt man nicht nur in ihren Städten und historischen Bauwerken.
Im Jura beginnt eine Welt aus tiefen Wäldern, weiten Hochflächen, Felsen, Seen und Wasserfällen. Besonders eindrucksvoll ist der Parc naturel régional du Haut-Jura. Ein großer Teil des Parks ist von Wäldern bedeckt und zahlreiche Wanderwege führen durch eine Landschaft, die zu jeder Jahreszeit ihren eigenen Charakter besitzt.
Im Sommer leuchten die Wiesen und Wälder in kräftigen Farben. Im Herbst verwandeln sich die Wälder in ein Meer aus Rot und Gold. Im Winter bedeckt Schnee die Hochflächen und macht die Region zu einem beliebten Ziel für Langlauf und andere Wintersportarten.
Die Franche-Comté besitzt außerdem eine ausgeprägte kulinarische Tradition. Der Comté gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der Region und ist eng mit der Landschaft des Jura verbunden. Entlang der Routes du Comté kann man entdecken, wie dieser Käse hergestellt wird und welche Bedeutung er für die Menschen und die Landwirtschaft der Region besitzt.
Daneben gibt es weitere regionale Spezialitäten, die zeigen, wie stark die Küche mit den Landschaften und Traditionen der Franche-Comté verbunden ist.
Côte-d'Or (21)
Doubs (25)
Jura (39)
Nièvre (58)
Haute-Saône (70)
Saône-et-Loire (71)
Yonne (89)
Territoire de Belfort (90)