Kino "Made in France" - Auf Entdeckungsreise der Filmdekors

Frankreich ist, nach den Vereinigten Staaten von Amerika, der zweitgrößte Filmexporteur. Zusammen mit den USA und Großbritannien war das Land an der Erfindung und Verbesserung von Filmaufnahmen beteiligt. Auch die Vorführung von Aufnahmen wurde von Émile Reynaud und später den Brüdern Lumière verbessert.

Die Filmindustrie entstand Ende des 19. Jahrhunderts und hat sich von den schwarz-weißen Stummfilmen bis zu den heutigen digitalen Meisterwerken entwickelt.
Im Rekordjahr 2021 wurden 197 Spiel- und Dokumentarfilme vollständig in französischer Sprache initiiert und gedreht. Dazu kamen noch 68 Co-Produktionen.
Im Jahr 2022 trugen die Fernsehsender 280 Millionen Euro zur Finanzierung französischer Filme bei, wobei ein großer Teil davon vom historischen Partner des französischen Kinos Canal+ stammte. Als Gegenleistung für diese Investitionen erhält der Sender ein Vorrecht auf die Wiederholung von Filmen.
Das durchschnittliche Budget eines Films betrug im Jahr 2022 über 4 Millionen Euro.

Zu den Filmen mit den meisten Kinobesuchern in Frankreich zählen nach Titanic von James Cameron (USA, 1998) die Realisationen Willkommen bei den Sch’tis (Bienvenue chez les Ch’tis, 2008), Ziemlich beste Freunde (Originaltitel: Intouchables, 2011) und die Co-Produktion Drei Bruchpiloten in Paris (Originaltitel: La Grande vadrouille, FR/GB 1966).

Die Filmindustrie prägt kontinuierlich die Vorstellungskraft des Publikums und die kulturellen Trends auf der ganzen Welt.

Dieser Artikel ist eine Einladung zur Entdeckungsreise der bekanntesten Filmdekors in ganz Frankreich. Von der Usine Lumière in Lyon, vorbei an außergewöhnlichen Schlössern, malerischen Dörfern und atemberaubenden Naturspots.


Auvergne-Rhône-Alpes

🏰 Château d'Alleuze und die Talsperre Grandval
Die mittelalterliche Burg von Alleuze, deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, war im Besitz von Beraud VIII. de Mercœur, Konnetabel der Auvergne, und danach im Besitz der Bischöfe von Clermont. Sie war einer der Vorposten der Zitadelle von Saint-Flour. Im Jahr 1383, während des Hundertjährigen Krieges, eroberte der Plünderer Bernard de Garlan die Burg und verbreitete Angst und Schrecken in der Region. Erst 1390 konnte er gegen einen hohen Preis vertrieben werden. Die Einwohner von Saint-Flour steckten 1405 die Burg in Brand, um zu verhindern, dass Garlan zurückkehrte.
Die Verfolgungsszene mit den Motorradfahrern und den Kürbissen im Film Drei Bruchpiloten in Paris (auch bekannt als Die große Sause) mit Louis de Funès wurde 1966 hier gedreht.
Der unvollendete Film L'Enfer mit Romy Schneider entstand ebenfalls an den Ufern der Truyère, der Talsperre Grandval und dem Garabit-Viadukt (Hotel).

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🏰 Château de Murol
Das in über 1000 Metern Höhe, auf einem Basaltsporn thronende Château de Murol ist die meistbesuchte Festung der Region. Sie wurde im 11. Jahrhundert erbaut und erzählt die Geschichte vom Ritter Guillaume II de Murol (1350-1440). Seit ihrer Erbauung hat sie sich verändert, doch ihr Charme zieht noch immer Produzenten an.
Im Jahr 2019 diente es als Kulisse für mehrere Szenen der französischen Filmkomödie Kaamelott von Alexandre Astier, der ein Jahr später in die Kinos kam. Auch die Innenräume der Burg wurden als Drehorte genutzt. Der Film veranschaulicht auf humorvolle Weise die Legende von König Artus.

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🕊️ Lavaudieu
Der französische Thriller Die purpurnen Flüsse 2 – Die Engel der Apokalypse (2004) unter der Regie von Olivier Dahan mit Jean Reno als Kommissar Niémans setzte für mehrere markante Szenen auf reale historische Drehorte in Frankreich. Besonders auffällig ist die Abbaye Saint‑André de Lavaudieu im kleinen Ort Lavaudieu im Département Haute‑Loire, wo Szenen im Innen‑ und Außenbereich des mittelalterlichen Klosters aufgenommen wurden. Die authentische Klosterarchitektur und der ruhige Dorfcharakter trugen dazu bei, die geheimnisvolle und religiöse Atmosphäre des Films zu verstärken, in dem Ermittlungen in einem abgelegenen Kloster im Mittelpunkt stehen.

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📸 Lavoûte-Chilhac
Im Rahmen der Produktion des französischen Films Krieg der Knöpfe (2011), einer Neuverfilmung des Romans von Louis Pergaud unter der Regie von Christophe Barratier mit Laetitia Casta und Kad Merad, fanden mehrere Außenaufnahmen in der Gemeinde Lavoûte‑Chilhac statt. Die Dreharbeiten gehörten zur Hauptphase des Films und nutzten die malerischen Gassen, alten Gebäude und dörflichen Kulissen von Lavoûte‑Chilhac als authentischen ländlichen Schauplatz für die Darstellung der rivalisierenden Dörfer im Jahr 1944. Neben Lavoûte‑Chilhac wurde auch in den benachbarten Dörfern Blesle und 
Lavaudieu gedreht, wodurch die Haute‑Loire zur zentralen Kulisse dieses französischen Abenteuer‑ und Familienfilms wurde. 

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📸 Le Puy-en-Velay
Im Frühjahr 2025 war Le Puy‑en‑Velay einer der ersten zentralen Drehorte für den neuen französischen Spielfilm Compostelle, den Regisseur Yann Samuell inszeniert. Die Produktion startete in der Stadt, von wo aus die Geschichte des pädagogischen Pilgerprojekts ihren Lauf nahm. Der Film ist inspiriert von wahren Begebenheiten und dem Buch „Marche et invente ta vie“ von Bernard Ollivier. Alexandra Lamy steht dabei als Fred vor der Kamera, die zusammen mit dem jungen Adam (gespielt von Julien Le Berre) den berühmten Jakobsweg beschreitet. Für die Szenen in Le Puy‑en‑Velay wurden Straßenzüge und Plätze im historischen Zentrum genutzt, und zahlreiche lokale Komparsen nahmen an den Aufnahmen teil, etwa bei der Darstellung der traditionellen Pilger‑Segnung am Beginn des Weges. Die Dreharbeiten zogen sich von dort über mehrere Wochen hinweg durch die Region, bevor die Produktion ihren Weg über die südlichen Etappen des Camino bis nach Spanien fortsetzte.


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Bourgogne-Franche-Comté

🕊️ Abbaye de Fontenay
Die Abtei Fontenay wurde 1118 vom heiligen Bernhard von Clairvaux gegründet und ist die älteste erhaltene Zisterzienserabtei. Fontenay wurde 1269 zu einer königlichen Abtei doch ein Jahrhundert später plünderten die englischen Armeen von König Edward III. sie.
Bernard Borderie drehte hier 1964 seine Film Angélique (Originaltitel: Angélique - Marquise des anges). Im Film wurde die Abtei zum Kloster in Poitiers. Ein weiterer bekannter Film ist Der letzte Musketier (Originaltitel: Cyrano de Bergerac) aus dem Jahr 1990 mit Gérard Depardieu. Die Neuadaption von Alexandre Dumas’ Klassiker Die drei Musketiere unter der Regie von Martin Bourboulon wurde zwischen 2021 und 2022 an mehreren historischen Stätten in Frankreich gedreht. Zu den wichtigsten Drehorten zählen auch der Louvre in Paris, das Schloss Fontainebleau. Die malerische Abbaye de Fontenay diente für Innen- und Außenaufnahmen als Kulisse für feudale Gebäude und historische Szenen.

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🏰 Château de Tanlay
Das Renaissance-Schloss Tanlay aus dem 16. und 17. Jahrhundert ist von tiefen Wassergräben umgeben, in denen sich die runden Türme spiegeln. Während der Religionskriege war es der Wohnsitz der Familie des Admirals de Coligny und ging Ende des 17. Jahrhunderts in den Besitz der Marquis de Tanlay über.
1964 verfilmte hier der Regisseur Bernard Borderie den Roman Angélique (Originaltitel: Angélique - Marquise des anges) von Anne Golon. Die Hauptrolle wurde von Michèle Mercier gespielt. Das Schloss ist im Film der Besitz ihres Mannes, der Graf Joffrey de Peyrac.
Romy Schneiders Tochter, Sarah Biasini spielte hier eine ihrer ersten Rollen im Film Julie - Agentin des Königs (Originaltitel: Julie, chevalier de Maupin).


📸 Flavigny-sur-Ozerain
Dieser ehemalige Benediktinerort aus dem 8. Jahrhundert, der zu den "Plus beaux villages de France" (schönsten Dörfern Frankreichs) zählt, ist von Stadtmauern und befestigten Toren umgeben. Touristen schlendern im Labyrinth aus gepflasterten Straßen mit malerischen Häusern, die von der mittelalterlichen Geschichte zeugenIn der Abtei werden seit 1591 Anis-Dragees nach dem Originalrezept hergestellt. Friedlicher könnte Flavigny-sur-Ozerain nicht sein. In diesem kleinen Dorf im Burgund, das sich auf der großen Leinwand Lansquenet‑sous‑Tannes nennt, wurde der romantische Spielfilm Chocolat - Ein kleiner Biss genügt (Originaltitel: Chocolat, USA/GB 2001) mit Johnny Depp unter der Regie von Lasse Hallström gedreht und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Joanne Harris. Neben Flavigny wurden weitere Außenaufnahmen beispielsweise in Beynac‑et‑Cazenac im Département Dordogne realisiert, während Szenen am Wasser und im Studio in England entstanden. Der Film wurde ein weltweiter Erfolg und fünf Mal für den Oscar nominiert.

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📸 Vézelay
Das mittelalterliche Dorf Vézelay im Herzen von Burgund ist der bekannteste und meistbesuchte Ort der Region. Die romanischen Basilika Sainte-Madeleine ist ein Meisterwerk der romanischen Kunst, das im 19. Jahrhundert von Viollet-le-Duc prachtvoll restauriert wurde und  zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.
Vézelay wird auch "ewiger Hügel" genannt und zieht seit 1000 Jahren Pilger aus der ganzen Welt an, die die Reliquien der heiligen Madeleine sehen wollen, bevor sie sich weiter auf den Weg nach Santiago de Compostela begeben. Kein Wunder, dass das Dorf mit dem Label "Plus beaux villages de France" (die schönsten Dörfer Frankreichs) ausgezeichnet wurde.
Noch nicht genug von der großen Sause? Die Ankunft der Bruchpiloten in Paris in "Meursault" wurde am befestigten Tor von Vézelay gedreht, ebenso wie die Nachtszene mit den Fahrrädern. Den Ort Meursault gibt es jedoch wirklich, ganz in der Nähe von Beaune.

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Bretagne


Centre-Val de Loire

🏰 Château de Ferté-Saint-Aubin
Im 11. Jahrhundert war das Schloss von La Ferté Saint Aubin nur eine kleine Festung. Erst 1625 begann der Bau des heutigen Schlosses durch die Familie de Senneterre (oder Saint-Nectaire), doch aufgrund fehlender finanzieller Mittel, wurden die Arbeiten nie fertiggestellt.
Fünfzig Jahre später wurde sein Sohn, Henri II, unter Ludwig XIV. zum Maréchal-duc und Pair von Frankreich. Er ließ die beiden große Stallgebäude hinzufügen, die den Ehrenhof umschließen.
Im Jahr 1939 drehte Jean Renoir seinen Film Die Spielregel (Originaltitel: La Règle du jeu) im Schloss. Es diente auch als Kulisse für die Sendung La Fabuleuse Histoire du restaurant, die von Stéphane Bern präsentiert und 2018 ausgestrahlt wurde.


Corse


Grand Est


Hauts-de-France

🏰 Château de Chantilly
Das heutige Schloss Chantilly ist das Werk des Herzogs von Aumale, dem Sohn von König Louis Philippe, der ihm im 19. Jahrhundert zu neuem Glanz verhalf. Als großer Kunstliebhaber schuf er eine prächtige Sammlung alter Gemälde, die nach der des Louvre die größte der Welt ist!
1958 wurde hier der Kriegsfilm Die jungen Löwen (Originaltitel: The Young Lions, USA 1958) mit Marlon Brando, Dean Martin und Maximilian Schell gedreht.
Die L'Ile d'Amour im Park diente als Kulisse bei den Dreharbeiten zu Der Längste Tag
(Originaltitel: The Longest Day, USA 1962).
Auch die Stallungen waren schon im Kino zu sehen. Roger Moore war hier in 
James Bond 007 – Im Angesicht des Todes (Originaltitel: A View to a Kill, USA/GB 1985) auf der Suche nach Microchips, die von seinem Gegenspieler Christopher Walken alias Max Zorin den Pferden implantiert wurden und diesen zum Sieg zu verhelfen.
Viele weitere Filme und Serien wurden hier aufgenommen. Zu den letzten gehört The Gray Man mit Ryan Gosling aus dem Jahr 2022.

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🏰 Château de Condé
Im Juni 1977 diente das Schloss  in Condé‑en‑Brie als historischer Drehort für die Verfilmung des Lebens und der Zeit des großen französischen Fabulisten Jean de la Fontaine unter der Regie von Jacques Vigoureux, gemeinsam mit Jean Orieux und Gérard Pignol. Bei diesem Film wirkten unter anderem Pierre Vernier und Bérangère Dautun mit, die Szenen in den historischen Innenräumen des Schlosses realisierten. Die Produktion nutzte die authentische, denkmalgeschützte Kulisse dieses ehemaligen Fürstensitzes, um die Epoche und den Geist der Geschichten La Fontaines filmisch zu vermitteln.

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🏰 Château de Pierrefonds
Das Château de Pierrefonds ist ein wahres Märchenschloss, das alle Vorstellungen, die wir von befestigten Burgen haben, erfüllt. Es wurde im 15. Jahrhundert von Ludwig von Orleans erbaut, im 17. Jahrhundert demontiert und im Auftrag Napoleons III. wieder aufgebaut. Seine Türme ragen über die Wälder von Compiègne hinaus.
Jean-Marie Poiré inszenierte hier seine Fantasy-Komödie Die Zeitritter – Auf der Suche nach dem heiligen Zahn (Originaltitel: Les Visiteurs II : les couloirs du temps, FR 1998) mit Jean Reno.
Ein Jahr später drehte Luc Besson seinen Film Johanna von Orleans (Originaltitel: The Messenger: The Story of Joan of Arc, FR/CZ 1999) mit Milla Jovovich.
Diverse Szenen für mehrere Serien wurden im und ums Schloss herum verfilmt, darunter Relic Hunter – Die Schatzjägerin (Seasons 1 & 2, 1999), Merlin – Die neuen Abenteuer (GB 2008) und Versailles (FR/CAC, 2015).

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Ile-de-France

🏰 Château de Maisons-Laffitte
Das barocke Schloss in Maisons-Laffitte diente im Lauf der Filmgeschichte mehrfach als prächtiger Drehort für große internationale Produktionen. Bereits für Woody Allens Komödie Die letzte Nacht des Boris Gruschenko (Love and Death, 1975), in der Allen selbst die Hauptrolle des Boris Grushenko spielt und Diane Keaton seine Geliebte Sonja verkörpert, wurde das Schloss als Kulisse für einige Szenen genutzt, um eine aristokratische Umgebung im Stil der napoleonischen Epoche zu erhalten. Noch bekannter ist die Nutzung des Château für die Verfilmung von Gefährliche Liebschaften (Dangerous Liaisons, 1988) mit John Malkovich, Glenn Close und Michelle Pfeiffer. Hier diente das Schloss als die Demeure von Madame de Rosemonde, und in seinen Innen- und Außenbereichen wurden unter anderem Szenen gedreht, die später im Film die Duellszene zwischen Valmont und Danceny vor dem Anwesen zeigen.


📸 Eiffelturm
Der französische Spielfilm Eiffel unter der Regie von Martin Bourboulon erzählt eine romantisierte Geschichte über Gustave Eiffel (gespielt von Romain Duris) und die Inspiration hinter dem Bau des Eiffelturms. Die Dreharbeiten fanden überwiegend in der Region Île‑de‑France und Paris statt, wo sowohl historische Orte als auch Studio‑Kulissen genutzt wurden. Dazu zählt unter anderem der Backlot 217 in der Nähe von Paris, ein Studio‑Set, auf dem Straßenszenen und teils rekonstruierte Kulissen der Pariser Stadtlandschaft gedreht wurden. Zudem arbeitete das Produktionsteam mit realen Pariser Bauwerken und Fassaden, die im Film als Kulisse dienten, indem ihre Funktion im Filmkontext teilweise verändert wurde (so wurde etwa das Hôtel de la Païva auf den Champs‑Élysées zur „US‑Botschaft“ umgedeutet und der Petit Palais als Sitz des Pariser Rates gezeigt). Weitere Orte, die im Rahmen der Dreharbeiten verwendet oder dargestellt wurden, umfassen das Hôtel de Castries, ein historisches Gebäude in der Rue de Charonne, sowie das Café Chez Paul und ein Abschnitt der Rue des Écoles (dort als Banken‑ oder Stadtratsszenen interpretiert).


📸 La place de l'estrapade - Paris 5ème
Die Boulangerie Moderne am Place de l’Estrapade hat sich mittlerweile einen weltweiten Ruf erarbeitet – und zieht damit eine Art von Tourismus an, den die Anwohner lieber vermeiden würden. Auf diesem kleinen Platz befinden sich die wichtigsten Außenkulissen der Netflix-Serie Emily in Paris. Die Protagonistin Emily Cooper (gespielt von Lily Collins) ist frisch aus Chicago zugezogen und wohnt in der Nummer 1, ganz oben in einem Gebäude ohne Aufzug. Auch das Restaurant, in dem Gabriel (Lucas Bravo), Emilys Nachbar und Freund arbeitet, lässt sich hier erkennen. Nicht selten trifft man junge Frauen, die sich ganz nach den Vorgaben der Serie in Cardigan mit rosa Béret wie Pariserinnen kleiden und Selfies vor der berühmten Fassade machen.


📸 Montmartre
Montmartre, das emblematische Viertel von Paris, diente als Kulisse für viele Filme und Serien, die die einzigartige Atmosphäre dieses romantischen Teils der Stadt einfangen. „Emily in Paris“ (2020), die erfolgreiche Netflix-Serie, zeigt die malerischen Straßen und belebten Cafés des Viertels und vermitteln das moderne Pariser Leben durch die Augen einer jungen Amerikanerin, die nach Paris zieht.
Der Film „John Wick 4“ (2023) von Chad Stahelski mit Keanu Reeves in der Hauptrolle hat seine letzten Szenen auf dem Parvis der Basilika Sacré-Cœur. Weitere dramatische Aufnahmen entstanden in den engen Gassen der Rue Saint-Vincent und Rue Foyatier, nahe der Treppe der Seilbahn. Auch in der Biographie
„Dalida“ (2017) von Lisa Azuelos wird Montmartre in seiner ganzen Pracht dargestellt, da die berühmte Sängerin Dalida hier lebte. Nicht zu vergessen "Die fabelhafte Welt der Amélie" (2001) mit Audrey Tatou. Schließlich kommt auch „Midnight in Paris“ (2011) von Woody Allen nicht ohne Szenen aus Montmartre aus. Eine besonders romantische Szene zwischen Owen Wilson und Marion Cotillard wurde in der Treppe der Rue du Chevalier de la Barre gedreht, die sich hinter der Basilika Sacré-Cœur befindet. Montmartre bleibt somit eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration für die Filmindustrie.

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